Kinoplakat

Spielplan

  • Berlin

    ab 17.09.2015
    Acud

    10.09.-23.09.2015
    Filmrausch Moabit

    ab 03.09.2015
    Hackesche Höfe Kino

    ab 03.09.2015
    fsk

    01.09.2015
    fsk
    20.00 Uhr Premiere

  • Bochum

    04.09.+05.09., 11.09.+12.09.2015
    Endstation

  • Dortmund

    ab 03.09.2015
    Sweetsixteen

  • Dresden

    ab 03.09.2015
    Kino im Dach

  • Düsseldorf

    ab 08.09.2015
    Metropol

    31.08.
    Metropol
    19.00 Uhr Preview mit Regisseur

  • Essen

    20.09.-22.09.2015
    Filmstudio

  • Frankfurt

    10.09. - 15.09.2015
    Mal Seh'n Kino

  • Hamburg

    ab 03.09.2015
    3001
    am 3.9. um 19.00 Uhr Regisseur zu Gast

  • Hannover

    ab 03.09.2015
    Kino im Künstlerhaus

  • Kiel

    07.09.-09.09.2015
    Kino in der Pumpe

  • Köln

    ab 03.09.2015
    Filmpalette

    30.08.2015
    Odeon
    16.30 Premiere

  • Leipzig

    ab 03.09.2015
    Schaubühne

  • Magdeburg

    ab 03.09.2015
    Moritzhof

  • München

    ab 03.09.2015
    Monopol

    02.09.2015
    Monopol
    19.00 Uhr Mitt-Doks-Reihe in Anwesenheit des Regisseurs

  • Nürnberg

    24.09.2015
    Casablanca

    ab 03.09.2015
    Filmhaus

  • Saarbrücken

    ab 03.09.2015
    Filmhaus

  • Seefeld

    ab 24.09.2015
    Breitwand

  • Soest

    15.11.2015
    Schlachthof Kino
    3. NRW Kinotag

  • Würzburg

    03.-07.09.2015
    Central Programmkino

I want to see the manager

Ein Film von Hannes Lang

  • Film

    Deutschland/Italien 2014

    Type: documentary

    Cast:

    Crew:

    RegieHannes Lang
    BuchMareike Wegener
    KameraThilo Schmidt
    MontageStefan Stabenow
    TonPeter Rösner, Achim Fell (Bolivien und Venezuela)
    2. KameraJohannes Klais
    AufnahmeleitungManuela Wilpernig
    Steadicam-OperatorThilo Schmidt
    ProduzentHannes Lang
    Ausführende ProduzentinMareike Wegener
    KoproduzentenValerio B. Moser,
    Andreas Pichler
    Redaktion ZDF / ArteKathrin Brinkmann
    Herstellungsleitung ZDF / ArteChristian Schwalbe
    ProduktionsassistenzJulia Meyer
    HerstellungsleitungAnne Lessnick
    ProduktionsberatungPaul Müller
    Postproduktions-SupervisorNiko Remus
    gefördert durchFilm- und Medienstiftung NRW, Business Location Südtirol, Amt für Kultur Bozen, Deutscher Filmförderfonds
    Entwicklung gefördert vonGerd-Ruge-Projektstipendium, A 38 Produktionsstipendium, Amt für Kultur Bozen
  • Material

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    1. Cinema

      Kinostart 3. September 2015
      FSK0
      Runtime93 Min.
      TechSpecs
      Spielplan
      BerlinAcudab 17.09.2015
      BerlinFilmrausch Moabit10.09.-23.09.2015
      BerlinHackesche Höfe Kinoab 03.09.2015
      Berlinfskab 03.09.2015
      Berlinfsk01.09.201520.00 Uhr Premiere
      BochumEndstation04.09.+05.09., 11.09.+12.09.2015
      DortmundSweetsixteenab 03.09.2015
      DresdenKino im Dachab 03.09.2015
      DüsseldorfMetropolab 08.09.2015
      DüsseldorfMetropol31.08.19.00 Uhr Preview mit Regisseur
      EssenFilmstudio20.09.-22.09.2015
      FrankfurtMal Seh'n Kino10.09. - 15.09.2015
      Hamburg3001ab 03.09.2015am 3.9. um 19.00 Uhr Regisseur zu Gast
      HannoverKino im Künstlerhausab 03.09.2015
      KielKino in der Pumpe07.09.-09.09.2015
      KölnFilmpaletteab 03.09.2015
      KölnOdeon30.08.201516.30 Premiere
      LeipzigSchaubühneab 03.09.2015
      MagdeburgMoritzhofab 03.09.2015
      MünchenMonopolab 03.09.2015
      MünchenMonopol02.09.201519.00 Uhr Mitt-Doks-Reihe in Anwesenheit des Regisseurs
      NürnbergCasablanca24.09.2015
      NürnbergFilmhausab 03.09.2015
      SaarbrückenFilmhausab 03.09.2015
      SeefeldBreitwandab 24.09.2015
      SoestSchlachthof Kino15.11.20153. NRW Kinotag
      WürzburgCentral Programmkino03.-07.09.2015
      Synopsis

      Seitdem die Menschheit das Konzept des Eigentums kennt, ist sie gespalten in jene, die haben, und jene, die nicht haben. Über lange Zeit hinweg manifestierte sich dieses Prinzip in der Unterscheidung zwischen „Industriestaaten“ und „Entwicklungsländern“ und nie hätte man geglaubt, dass dieses vermeintliche Gleichgewicht auszuhebeln wäre. Nun jedoch ist die Ordnung ins Wanken geraten: Die „erste Welt“ kränkelt. Was für uns in den westlichen Industrieländern nach dem Ende des ökonomischen Wachstums aussieht, nach einer andauernden Krise ungewissen Ausgangs, eröffnet in anderen Teilen der Welt ungeahnte Möglichkeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs. I WANT TO SEE THE MANAGER bildet diesen gegenwärtigen Prozess ab, indem er seinen Fokus auf den Wandel innerhalb der geopolitischen Machtaufteilung legt. Der Film betrachtet Fragmente einer Weltordnung, die durch die Globalisierung miteinander verbunden sind und ermöglicht so die Übersetzung eines theoretischen Themas in plastische, greifbare Szenarien. Dabei versteht der Film die Welten, die er einander gegenüber stellt, nicht als zwei entgegengesetzte Pole, sondern als unterschiedliche Entwicklungsstufen ein und desselben Systems. An sieben global verorteten Schauplätzen geht I WANT TO SEE THE MANAGER folgenden konkreten Fragen nach: Wieso lohnt es sich für einen indischen Broker in Mumbai nicht mehr, in die Märkte der westlichen Staaten zu investieren? Welche Hoffnungen werden durch Lithiumfunde in Bolivien erweckt? Warum muss man in Peking erst bei einer Lotterie gewinnen, um sich von seinem eigenen Geld ein Auto kaufen zu dürfen? Welche Sehnsucht steckt hinter den Bemühungen von US-Amerikanischen Wissenschaftlern, die menschliche Biologie zu überwinden und den Körper technisch zu perfektionieren? Wie sieht es in Europa aus – was passiert mit den Ruinen der ehemaligen Hochkultur? Weshalb verbringen immer mehr europäische Alzheimer-Patienten ihren Lebensabend in Thailand? Und wieso beherbergt der höchste Wolkenkratzer Venezuelas in Caracas Hausbesetzer statt Manager? Mit einem sezierenden Blick auf beispielhafte Geschichten untersucht der Film den Gegensatz zwischen dem universellen Bedürfnis des Menschen nach Stabilität und Sicherheit und der real vorherrschenden Brüchigkeit in den Systemen unserer Gegenwart. Durch die unterschiedlichen Perspektiven entwirft der Film einen panoramaartigen Blick, der sich mit jeder Episode stetig erweitert. So ermöglicht I WANT TO SEE THE MANAGER eine neue und umfassende filmische Auseinandersetzung mit den großen geopolitischen Veränderungen unserer Zeit und ihren Auswirkungen auf den Einzelnen.

      Additional

      KOMMENTAR DER AUTOREN


      I WANT TO SEE THE MANAGER ist ein Film über die sogenannte Komplexität der Welt. Mumbai, Uyuni, Peking, Detroit, Pompeji, Chiang Mai und Caracas – Wie hängen diese Orte zusammen? Was lässt sich durch ein kombiniertes Erfahren dieser Orte darstellen? Kann ein Film die ganze Welt erzählen? Und welche Erkenntnisse soll ein solches Vorhaben generieren?
      Die These, die diesem Film zugrunde liegt, ist nicht unbekannt und dennoch provoziert sie. Unsere „Krise“ ist zum Dauerzustand geworden. In vielerlei Hinsicht stößt die westliche, früh-industrialisierte Welt an ihre Grenzen. Gerade noch hatten wir Vollbeschäftigung, Wachstum und Wirtschaftswunder – Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Wie konnte das passieren? Und welchen Schatten wirft dies auf unsere Zukunft?
      Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass es Wohlstand und Fortschritt nicht gleichzeitig für alle geben kann. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu existieren, nach dem es einem Teil der Menschen schlecht gehen muss, damit die anderen ihr Leben in vollen Zügen genießen können. Wenn einer profitiert, wird woanders jemand ausgebeutet. Fortschritt und Zerstörung bedingen einander; sie haben den gleichen Ursprung. Krise, Aufschwung, Rezession, Erneuerung, Stillstand, Reform, Ende, Anfang, Aus.
      In der Auseinandersetzung mit unserer „Dauerkrise“ hilft uns diese zeitliche Versetztheit und das antizyklische Moment in der Beziehung zwischen Armut und Reichtum. Wir brauchen keine Geschichtsbücher zu wälzen, denn wir können zur gleichen Zeit Entwicklungsstufen ein und desselben Systems an verschiedenen Orten dieser Welt beobachten. Deshalb begreift I WANT TO SEE THE MANAGER seine Schauplätze als aufeinander verweisende Stationen des menschlichen Überlebenskampfes. Jeder von ihnen enthält bereits Fragmente und Umrisse des anderen. So werden Gemeinsamkeiten sichtbar, die im Fremden das Vertraute erkennen lassen.


      Dieses Vertraute kann man auch als Universalität bezeichnen. Denn auch wenn I WANT TO SEE THE MANAGER sehr spezifischen, partikularen Situationen nachgeht, zeigt er, dass trotz aller Unterschiede und über die verschiedenen Kulturen hinweg die Menschen dieselben Hoffnungen, Wünsche und Ängste teilen.
      Diese Verbundenheit ist es, die der Film in sieben Episoden darstellt: Indien ist ein Land mit Wachstumspotential. Hier findet der Prolog statt, der den Weg für den weiteren Verlauf des
      Filmes bereitet: Die Macht der „Schwellenländer“ steigt; die ehemals großen Industrienationen verlieren an Einfluss. Das geopolitische Gleichgewicht ist ins Wanken geraten.
      In Bolivien dann lernen wir eine Nation kennen, der das große Wachstum noch bevorsteht. Durch den Fund von Lithium – dem Erdöl der Zukunft – besteht begründete Hoffnung auf Reichtum und Wohlstand. Wovon träumen die Menschen jetzt, da sich endlich alles zum Guten wenden könnte? Wie gehen sie mit den verheißungsvollen Ressourcen um? Und können wir am unteren Ende der Entwicklungsspirale diesen Hoffnungen trauen? Wie erstrebenswert ist es eigentlich, ein „Global Player“ zu werden?
      Das Wachstum Chinas hingegen ist so explosionsartig gestiegen, dass jetzt der Infarkt droht. Als Symbol für diese Überdehnung zeigt die dritte Episode des Films wie dem gesteigerten Wohlstand, der sich am wachsenden Absatz von Autos zeigt, Einhalt geboten werden muss, weil die vorhandenen Infrastrukturen schlichtweg überlastet sind.
      Die vierte Episode beschreibt die Suche nach einer Lösung, die in Science Fiction eskaliert. In den USA ist es möglich, sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen, um später, wenn die Situation sich wieder beruhigt hat und der computergenerierte utopische Zustand erreicht wurde, endlich ein glückliches Leben zu führen. Diese Art von Exodus beschreibt wie untrübbar menschliche Hoffnung sein kann und welche Auswüchse der Glaube an ein besseres, durch technischen Fortschritt perfektioniertes Leben annehmen kann.
      Wie es ums alte Europa bestellt ist, erfahren wir in der fünften Episode. Als „kultureller Themenpark“ abgeschrieben, scheint es noch nicht einmal dieser Funktion noch gerecht werden zu können. Die geschichtsträchtigen Ruinen von Pompeji zerfallen und mit ihnen jegliches (Selbst-)Vertrauen. Was ist überhaupt noch da vom einst so glorreichen Europa? Welche Wichtigkeit hat es in einer globalisierten Welt?
      In der sechsten Episode wird ein zukunftsträchtiges Modell vorgestellt: Der nordeuropäische Sozialstaat ist am Ende, die Pflege der Alten und Kranken muss aufgrund des zu hohen Kostenaufwands outgesourct werden. Ist dies ein moralisches Problem, oder muss man diesen Umstand ganz pragmatisch hinnehmen, wenn es um die Aufrechterhaltung von wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit geht? Und welche Auswirkungen hat es auf die Arbeitswelt in Thailand, wenn man sich in Nord-Europa die Pflege nicht mehr leisten kann?
      Der Film endet in Caracas, in der größten Bauruine der Hauptstadt Venezuelas. Eigentlich sollte hier eine Bank einziehen, doch das Finanzsystem ist kollabiert, das Hochhaus wurde nie fertiggestellt. Heute ist der Wolkenkratzer besetzt. Die Episode hat trotz ihrer erschreckenden Ausgangslage – dem Eingeständnis des absoluten Scheiterns des Kapitalismus – doch einen hoffnungsvollen Unterton. Wie kann der Mensch Herr seiner Lage werden und die Zügel seines Lebens wieder selbst in die Hand nehmen?
      I WANT TO SEE THE MANAGER ist ein Film, der sich weigert, das Diktat der Kompliziertheit anzuerkennen. Den Manager wird man wohl nie zu Gesicht bekommen, weil es ihn nicht gibt. Was es aber auch nicht gibt, ist ein überkompliziertes Chaos, aus dem sich kein Sinn stiften lässt
      Mareike Wegener, Hannes Lang

    2. DVD

      Release
      Price
      Statusoff
      FSK-1
      Synopsis
      Press quotes
      Extras
      Language
      Subtitles
      RuntimeMain-
      RuntimeExtras-
      PackageTypesb
      LabelGood Movies
      DistributorIndigo
      OrderNr
      EAN