Kinoplakat

Spielplan

  • Bad Urach

    17.09.-23.09.2015
    forum 22

  • Berlin

    ab 03.09.2015
    Acud

    ab 20.08.2015
    Brotfabrik

    ab 20.08.2015
    Central
    Di, 25.8. 20.30 Uhr mit Regisseur

    ab 20.08.2015
    Lichtblick
    Sa, 22.8. 20.00 Uhr mit Regisseur

    ab 20.08.2015
    filmkunst 66

    19.08.2015
    filmkunst 66
    20.00 Uhr Premiere

  • Bremen

    ab 20.08.2015
    Ostertor

  • Dortmund

    20.08.-02.09.2015
    SweetSixteen

  • Dresden

    ab 20.08.2015
    Kino im Dach

  • Düsseldorf

    03.09.-05.09.2015
    Filmwerkstatt

    ab 20.08.2015
    Metropol

  • Erlangen

    30.08.-02.09.2015
    Manhattan

  • Frankfurt

    ab 20.08.2015
    Mal Seh'n Kino
    Do, 20.8, 20.00 Uhr mit Regisseur

  • Freiburg

    ab 20.08.2015
    Harmonie

  • Fürth

    ab 20.08.2015
    Babylon

  • Hamburg

    ab 20.08.2015
    3001 Kino
    So , 23.8., 19.00 mit Regisseur

  • Hannover

    30.11.2015
    Kino am Raschplatz
    24.11. Konzert Giant Sand im Pavillon

    8.10.-14.10.2015
    Kino im Künstlerhaus

  • Köln

    ab 20.08.2015
    Filmpalette
    Fr, 21.08., 21.00 mit Regisseur

  • Leipzig

    ab 20.08.2015
    Cineding

    25.+27.11.2015
    Luru in der Spinnerei
    26.11. Konzert Giant Sand im Werk2

    17.09.+18.09.+22.09.2015
    Schaubühne

  • Ludwigsburg

    23.09.2015
    Luna

  • München

    ab 20.08.2015
    Museums-Lichtspiele

    ab 20.08.2015
    Werkstatt

  • Nürnberg

    ab 20.08.2015
    Casablanca

  • Regensburg

    03.09.-09.09.2015
    Filmgalerie

  • Saarbrücken

    ab 20.08.2015
    Filmhaus

  • Schwäbisch Hall

    22.+26. + 30.10.2015
    Kino im Schafstall

  • Seefeld

    ab 10.09.2015
    Breitwand

  • Stuttgart

    ab 20.08.2015
    Delphi

    18.08.2015
    Delphi
    19.30 Uhr Premiere

  • Wiesbaden

    16.12.2015
    Murnau Filmtheater
    Regisseur zu Gast

  • Würzburg

    20.08. - 26.08.2015
    Central Programmkino

DVD

DVD Release: 5. Aug 2016
Price:
announced

California City

Ein Film von Bastian Günther

  • Film

    Deutschland 2014

    Type: documentary

    Cast:

    Jay Lewis
    Daniel C. Peart
    Chelsea Williams

    Crew:

    Regie und BuchBastian Günther
    BildgestaltungMichael Kotschi
    SchnittAnne Fabini
    MusikHowe Gelb
    TonBastian Günther
    SounddesignSebastian Tesch / BASISberlin
    TonmischungAnsgar Frerich / BASISberlin
    FarbkorrekturGoran Mikic
    TiteldesignNiklaas Warda
    SchnittassistenzKristin Olschewski
    PostproduktionskoordinationSara Kriebel
    Produktionsleitung USAMelanie Hillmann
    ProduktionsleitungBenjamin C?
    HerstellungsleitungArek Gielnik
    RedaktionDoris Hepp
    ProducerSonia Otto
    ProduzentenArek Gielnik und Dietmar Ratsch
    Eine Produktion vonINDI FILM
    In Koproduktion mitZDF
    In Zusammenarbeit mitARTE
    Gefördert durchMFG Filmförderung Baden-Württemberg, Kuratorium junger deutscher Film, Deutscher Filmförderfonds (DFFF) und MEDIA
  • Material

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    Trailers
    EPK
    1. Cinema

      Kinostart20. August 2015
      FSK0
      Runtime80 Min.
      TechSpecs
      Spielplan
      Bad Urachforum 2217.09.-23.09.2015
      BerlinAcudab 03.09.2015
      BerlinBrotfabrikab 20.08.2015
      BerlinCentralab 20.08.2015Di, 25.8. 20.30 Uhr mit Regisseur
      BerlinLichtblickab 20.08.2015 Sa, 22.8. 20.00 Uhr mit Regisseur
      Berlinfilmkunst 66ab 20.08.2015
      Berlinfilmkunst 6619.08.201520.00 Uhr Premiere
      BremenOstertorab 20.08.2015
      DortmundSweetSixteen20.08.-02.09.2015
      DresdenKino im Dachab 20.08.2015
      DüsseldorfFilmwerkstatt03.09.-05.09.2015
      DüsseldorfMetropolab 20.08.2015
      ErlangenManhattan30.08.-02.09.2015
      FrankfurtMal Seh'n Kinoab 20.08.2015Do, 20.8, 20.00 Uhr mit Regisseur
      FreiburgHarmonieab 20.08.2015
      FürthBabylonab 20.08.2015
      Hamburg3001 Kinoab 20.08.2015So , 23.8., 19.00 mit Regisseur
      HannoverKino am Raschplatz30.11.201524.11. Konzert Giant Sand im Pavillon
      HannoverKino im Künstlerhaus8.10.-14.10.2015
      KölnFilmpaletteab 20.08.2015Fr, 21.08., 21.00 mit Regisseur
      LeipzigCinedingab 20.08.2015
      LeipzigLuru in der Spinnerei25.+27.11.201526.11. Konzert Giant Sand im Werk2
      LeipzigSchaubühne17.09.+18.09.+22.09.2015
      LudwigsburgLuna23.09.2015
      MünchenMuseums-Lichtspieleab 20.08.2015
      MünchenWerkstattab 20.08.2015
      NürnbergCasablancaab 20.08.2015
      RegensburgFilmgalerie03.09.-09.09.2015
      SaarbrückenFilmhausab 20.08.2015
      Schwäbisch HallKino im Schafstall22.+26. + 30.10.2015
      SeefeldBreitwandab 10.09.2015
      StuttgartDelphiab 20.08.2015
      StuttgartDelphi18.08.201519.30 Uhr Premiere
      WiesbadenMurnau Filmtheater16.12.2015Regisseur zu Gast
      WürzburgCentral Programmkino20.08. - 26.08.2015
      SynopsisIn der kargen und unwirklichen Welt von „California City“ ist ein namenloser Held auf dem Weg durch das post-apokalyptische Gebiet der Immobilienkrise. Sein Auftrag ist es, die Swimmingpools der leeren und zwangsgeräumten Häuser von Moskitoplagen zu befreien. Das Gebiet, das er durchstreift, sollte bereits in den 60er Jahren die größte Stadt Kaliforniens werden. Doch mit dem Platzen der Immobilienblase starb auch endgültig die Utopie von „California City“. Zurückgeblieben ist eine Geisterstadt – die Häuser der Wüstenstadt stehen leer, weil die Besitzer ihre Kredite nicht bezahlen konnten.

      Beauftragt von einer Zentrale fährt der Protagonist zu Häusern mit Swimmingpool, in denen sich Wasser gesammelt hat, versprüht Chemikalien und versucht so der Moskitoplage Einhalt zu gebieten. Doch die Verbindung zur Zentrale wird immer schwieriger und reißt schließlich ganz ab. Und in dem von Dürre und Trockenheit geplagten Landstrich in Kalifornien ist Wasser kaum noch zu finden. Der zunehmend isolierte Moskitojäger hängt seiner verlorenen Liebe nach und spürt den wenigen übriggebliebenen Menschen in „Cal City“ nach. Verlorene, an der Gesellschaft gescheiterte, und solche, die sich den Legenden hingeben, die über den Ort kursieren: sonderbare Explosionen in der Wüste, geheimnisvolle Experimente des Militärs, eine unfertige Wasser-Pipeline.

      Um die wachsende Unsicherheit, die Isolation und das fehlende Gefühl von Zukunft zu verwinden, wendet sich der Held, auf der Suche nach Antworten und Trost, an Telefon-Hellseher und fanatische Propheten.

      Die Mischung aus Dokumentarfilm, Essayfilm und Fiktion zeigt die gespenstischen Überreste einer unhaltbaren kapitalistischen Utopie. Die Sinnleere nach der Krise fordert neue Zielsetzungen. In CALIFORNIA CITY mündet sie in phantasierten Bewältigungsstrategien des isolierten Insektenjägers. Seine sich steigernde Melancholie ist der menschliche Gegenpart zur ökonomischen Depression.

      Am Ende wird deutlich: Der Namenlose muss sich von alten Ideen und Systemen lösen. Er muss einen Weg aus der Depression/Krise finden, in die Zivilisation zurückkehren und „California City“ sich selbst überlassen.

      So wie der hypnotische Soundtrack wirkt auch der Film nach, denn er provoziert die Frage nach den verlassenen Orten des Scheiterns, den nicht erzählten Überbleibseln unseres Systems.
      Additional

      REGIESTATEMENT


      California City... – ein Name, der sich anhört wie ein Versprechen. California City, Land of the sun. Die ersten Gedanken oder Bilder, die einem durch den Kopf gehen, sind wahrscheinlich Strand, Wellen, Sonne oder auch Mexiko City - große Metropole. Und tatsächlich hätte „Cal City“, wie die Leute, die noch dort leben, ihre Stadt nennen, einmal die größte Stadt Kaliforniens werden sollen. Flächenmäßig ist sie sogar die zweitgrößte. Immer wieder wurden Versuche unternommen, diese riesige brachliegende Fläche inmitten der Mojave Wüste zu einer Großstadt zu entwickeln. Das letzte Mal während des Immobilienbooms der frühen 2000er. Fertighäuser wurden aus dem kargen Wüstenboden gestampft. Doch mit dem Platzen der Immobilienblase kam auch das Ende für California City. Es blieb eine Illusion, eine Utopie, eine Schimäre.


      Als ich im Jahr 2009 das erste Mal nach California City kam war ich gleichzeitig geschockt und fasziniert von diesem Ort. Die fast neuen Häuser standen im Wüstensand. Aus der Entfernung sah alles friedlich und perfekt aus, doch je näher ich kam, desto seltsamer wurde das Gefühl, das da etwas nicht stimmte. Die Häuser waren leer, das Wasser in den Pools wurde allmählich grün - die Menschen fehlten. Es sah aus, als wäre eine Neutronenbombe eingeschlagen. In viele Häuser konnte man einfach hineingehen, eine Tür stand offen oder ein Fensterglas fehlte. Manchmal schloss mir ein Makler die Tür auf. Drinnen gab es noch Überreste eines vormaligen Lebens. Hemden im Schrank, eine halbgerauchte Zigarre in einem Aschenbecher oder Gewürze in der Küche. Ich fühlte mich, als wäre ich in einem Roman von Philip K. Dick gelandet.


      Ich wollte einen Film machen. Einen Film darüber, wie wir uns in einem System verloren haben und wie wir mit den leeren Hüllen und Versprechen einer Idee zurückgelassen wurden. Verlust, Leere, Krise und ihre Auswirkungen. Das waren für mich die zentralen Begriffe für den Film. Wenn man in California City gewesen ist, versteht man voll und ganz, warum der Begriff „Depression“ nicht nur in der Medizin sondern auch in der Wirtschaft verwendet wird. Für dieses Gefühl der inneren Leere ist California City ein nahezu perfektes Sinnbild.


      Der Ort übte eine große Faszination auf mich aus - und war sehr inspirierend. Daher kam es fast automatisch zu dem Entschluss, keinen klassischen Dokumentarfilm zu drehen, sondern mit verschiedenen filmischen Erzählformen zu arbeiten. Ich hatte das Gefühl, mich nur so dem Ort richtig annähern und ihm gerecht werden zu können. Es ist in etwa so, als ob man versucht, die ganze Leere und Weite dieses Ortes in einem Bild oder in einer Kameraeinstellung einzufangen. Es ist schwer zu fassen. Man muss sich von verschiedenen Richtungen nähern. Die einzige Perspektive, die dies vielleicht annähernd zu schaffen vermag, ist die aus einer Cessna, von oben auf das Skelett der Stadt herunter, auf die wenigen Dächer, die Straßen und „dirt roads“, die in der Hoffnung auf Wachstum angelegt wurden.


      Unsere namenlose Hauptfigur, die unter Liebeskummer leidet, das Ende einer Beziehung zu verkraften hat, nimmt uns mit auf eine Reise durch diesen Landstrich der ihren inneren Zustand, ihre eigene Leere widerspiegelt. California City ist für mich eine Meditation über Verlust, Krise und deren Auswirkungen an deren Ende ein Aufbruch steht. Eine Reflexion über uns und unser Leben, immer auch mit einem Sinn für Humor und mit einem Auge für bizarre Momente und Begegnungen.

    2. DVD

      Release 5 August 2016
      Price
      Statusannounced
      FSK0
      SynopsisIn der kargen und unwirklichen Welt von „California City“ ist ein namenloser Held auf dem Weg durch das post-apokalyptische Gebiet der Immobilienkrise. Sein Auftrag ist es, die Swimmingpools der leeren und zwangsgeräumten Häuser von Moskitoplagen zu befreien. Die Mischung aus Dokumentarfilm, Essayfilm und Fiktion zeigt die gespenstischen Überreste einer unhaltbaren kapitalistischen Utopie. Die Sinnleere nach der Krise fordert neue Zielsetzungen. In CALIFORNIA CITY mündet sie in phantasierten Bewältigungsstrategien des isolierten Insektenjägers. Seine sich steigernde Melancholie ist der menschliche Gegenpart zur ökonomischen Depression.
      Press quotes
      Extras
      Language
      Subtitles
      RuntimeMain80 Min.
      RuntimeExtras-
      PackageTypesb
      LabelGood Movies
      DistributorIndigo
      OrderNr
      EAN